***Noch ein Härtetest vor dem Heimfinale***

„Der BSV möchte seine positive Entwicklung gegen starke Domstädter bestätigen!“

Rehden – Die letzte Ligawoche der Oberliga-Saison steht bevor und für die Mannschaft von Trainer Majid Cirousse geht es auf die Zielgerade. Nach dem bereits gesicherten Klassenerhalt möchte der BSV Rehden dieses Spiel mit einem weiteren positiven Ergebnis abschließen und sich in der Tabelle weiter verbessern.

Besonders die neu gewonnene defensive Stabilität war in den vergangenen Wochen ein wichtiger Faktor für den Aufwärtstrend der Rehdener. Nach zuletzt drei Auswärtssiegen in Serie möchte die Mannschaft ihre positive Entwicklung nun auch den heimischen Zuschauern in den Rehdener Waldsportstätten präsentieren.

Erster Gegner in dieser intensiven Abschlusswoche ist der VfV 06 Hildesheim. Der Tabellenvierte reist am Mittwoch, den 13.05.2026, um 19:30 Uhr zum letzten Nachholspiel der Rehdener in die Waldsportstätten an. Vom spielerischen Potenzial zählt das Kitar-Team zu den Top-Teams der Oberliga, was die Aufgabe für den BSV entsprechend anspruchsvoll macht. Die Domstädter verfügen über viel individuelle Qualität und gehörten lange zum Kreis der Aufstiegskandidaten. Für den BSV wartet damit noch einmal ein echter Härtetest vor heimischer Kulisse.

Der kommende Gegner des BSV Rehden zeigt aber auch sichtbaren Schwankungen. Vorallem Konstanz und die Belastung der vergangenen Wochen machen den Domstädtern im zweiten Teil der Rückrunde zu schaffen. Mit jetzt 49 Punkten im Gepäck haben sie bei noch zwei Spielen sieben Punkte Rückstand zu einem Aufstiegsplatz.

Drei Niederlagen aus den vergangenen fünf Ligaspielen zeigen, dass die Mannschaft von Trainer Ridha Kitar aktuell nicht mehr die Stabilität wie am Anfang der Rückserie besitzt. Zwar gelangen ihnen wichtige Siege gegen Lupo Wolfsburg und Wetschen ohne Gegentor, die neuerliche deutliche 0:3-Niederlage am letzten Samstag in Spelle offenbarte aber erneut die größte Schwäche der Hildesheimer: fehlende Widerstandsfähigkeit, wenn Spiele gegen sie laufen.

Offensiv verfügt Hildesheim weiterhin über enorme Qualität. Besonders Louis Malina ist mit seiner Erfahrung und Abschlussstärke der wichtigste Zielspieler. Der Angreifer bewegt sich clever zwischen den Linien, sucht oft den direkten Weg zum Tor und ist sowohl im Strafraum als auch bei Umschaltmomenten gefährlich. Dahinter zieht vor allem Mick Gudra die Fäden.

Der erfahrene Mittelfeldspieler bringt Ruhe ins Spiel, besitzt eine starke Übersicht und ist mit zahlreichen Vorlagen einer der wichtigsten Kreativspieler der Oberliga. Über Gudra läuft ein Großteil des Spielaufbaus. Zudem sorgt Mahdi Biso mit Tempo und Tiefenläufen immer wieder für Gefahr. Gerade über die Außenbahnen versucht der VfV häufig, schnell hinter die letzte Kette zu kommen.

Trotz der offensiven Klasse zeigt die Mannschaft defensiv immer wieder Probleme. Die 46 Gegentore sprechen für ein Topteam vergleichsweise deutlich gegen die Balance im Spiel. Besonders auffällig ist die Anfälligkeit bei schnellen Gegenstößen und nach Ballverlusten im Zentrum. In Spelle wirkte Hildesheim mehrfach ungeordnet im Rückwärtsgang, die Abstände zwischen Mittelfeld und Abwehr waren zu groß. Sobald der Gegner das erste Pressing überspielt, entstehen Räume neben und zwischen den Innenverteidigern. Auch die Körpersprache der Mannschaft fällt auf: Gerät der VfV in Rückstand, fehlt oft die letzte Konsequenz und Aggressivität gegen den Ball.

Hinzu kommt auch ihre hohe Belastung der vergangenen Wochen. Vier englische Wochen am Stück haben Spuren hinterlassen. Gegen Spelle wirkte Hildesheim phasenweise müde und ideenlos, vor allem im zweiten Durchgang fehlte die Intensität. Trainer Kitar rotierte zuletzt häufiger, doch die Wechsel brachten nicht immer den gewünschten Effekt. Gerade defensiv fehlte nach Einwechslungen häufig die Ordnung.

Für die wieder gestärkt auftretenden „Schwarz-Weißen“ könnte deshalb ein kompakter und disziplinierter Heimauftritt erfolgversprechend sein. Hildesheim möchte, wie auch die Gastgeber Fußball spielen und Lösungen über Kombinationen finden, wirkt aber verwundbar, wenn der Gegner körperlich dagegenhält und schnell umschaltet. Besonders über Tempoangriffe auf die Außen dürfte Rehden Räume bekommen. Gleichzeitig muss die Defensive wachsam bleiben, denn individuell besitzt der VfV genügend Klasse, um Spiele jederzeit zu entscheiden.

Der Gegnercheck:

Tabellenplatz:Tordifferenz: 51:49  Punkte: 49

Trend der letzten Spiele: | N |N | S | S | N |->

Beste Torschützen: 13 Tore – Louis Malina | 8 Tore – Mahdi Biso | 5 Tore – Mick Gudra |

Trainer: Der 54-jährige Ridha Kitar seit Mär. 2025

Wir schauen zurück – Später Treffer reicht nicht mehr

Der BSV Rehden verlor das letzte Duell im März beim VfV 06 Hildesheim mit 1:2 (0:2) und kassierte dort die dritte Niederlage in Folge. Nach einer zunächst stabilen Anfangsphase nutzten die Gastgeber zwei Fehler konsequent zur Pausenführung.

Im zweiten Durchgang steigerte sich Rehden deutlich, übernahm mehr Kontrolle und kam zu Chancen, blieb aber zunächst ohne Erfolg. Erst in der Nachspielzeit traf Julian Wolff nach Vorarbeit von Noah Wallenßus zum 1:2 – zu spät für den Ausgleich, trotz engagierter Schlussoffensive auch in Unterzahl.

Unser Co-Trainer David Schiavone zur Personalsituation am Mittwoch: Die „Schwarz-Weißen“ werden wieder in fast voller Kapelle zum Nachholpartie antreten, Leider hat sich  Luis Monteiro im Derby verletzt und wird neben dem ebenso verletzten Inwoo Choi der sich auch mit einer Verletzung rumplagt, fehlen. Auch die rote Karte von Keeper Daniel Banfalvi greift mit einer Sperre.

Damit gilt für unsere Jungs weiter: Die positive Entwicklung bestätigen, den heimischen Zuschauern attraktiven Fußball bieten und die Saison mit maximalem Einsatz erfolgreich abschließen.

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