BSV Rehden empfängt Atlas in den Waldsportstätten!
Rehden – Flutlicht, Derbycharakter und ein Topteam der Liga: Das Duell am Freitagabend, 20. März 2026, um 19:30 Uhr, zwischen dem BSV Rehden und dem SV Atlas Delmenhorst verspricht ein echtes Highlight-Spiel zu werden. Mit dem Tabellenzweiten SV Atlas Delmenhorst gastiert eines der Topteams der Oberliga Niedersachsen in den Waldsportstätten. Somit dürfen sich Die Zuschauer auf ein intensives Duell zweier ambitionierter Mannschaften freuen.
Ein Oberliga-Abend gegen einen Aufstiegsaspirant, der alles mitbringt
Flutlicht, Spitzenteam, Bier & Bratwurst und eine emotionale Kulisse – die Voraussetzungen für einen packenden Oberliga-Abend könnten kaum besser sein. Der BSV Rehden will vor heimischem Publikum die Punkte behalten und den Fans ein Spiel voller Leidenschaft und Spannung bieten.
Herausforderer aus dem vorderen Mittelfeld
Der BSV Rehden belegt aktuell den 9. Tabellenplatz mit 29 Punkten aus 18 Spielen. Das Torverhältnis von 36:26 zeigt, dass die Schwarz-Weißen defensiv stabil stehen und gegen jeden Gegner konkurrenzfähig sind. Vor heimischer Kulisse wollen sie ein deutliches Zeichen setzen.
Aufstiegsanwärter aus Delmenhorst
Die Gäste aus Delmenhorst gehören in dieser Saison zum engsten Kreis der Aufstiegsanwärter. Atlas belegt aktuell gleichauf mit 38 Punkten aus 20 Spielen auf den zweiten Tabellenplatz und liegt nur knapp hinter Spitzenreiter 1. FC Germania Egestorf-Langreder, aber auch vor dem Dritten Heeslinger SC. Mit einem Torverhältnis von 45:26 stellen die Blau-Gelben sowohl eine der stabilsten Defensiven als auch eine gefährliche Offensive der Liga.
Stärken von Atlas
Atlas hat sich vor allem über seine defensive Stabilität einen Namen gemacht. Unter Trainer Key Riebau entwickelte sich die Mannschaft zu einem echten Defensivbollwerk. In einer Phase von zehn Spielen kassierten die Delmenhorster lediglich drei Gegentore und hielten mehrfach die Null.
Mit Innenverteidiger Marlo Siech und seinen Nebenleuten verfügt Atlas über eine eingespielte Abwehrreihe, während Torhüter Damian Schobert als sicherer Rückhalt gilt. Diese stabile Organisation bildet die Grundlage für den Erfolg der Delmenhorster.
Auch offensiv bringt Atlas viel Qualität mit. Spieler wie Steffen Rohwedder oder Lucas Bauer sorgen regelmäßig für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Tempo über die Außenbahnen, Flanken in den Strafraum und hohes Pressing gehören zu den wichtigsten Offensivmitteln.
Atlas mit breitem Kader und taktischer Flexibilität
Der SV Atlas Delmenhorst verfügt über einen sehr breit aufgestellten Kader. Trainer Riebau konnte trotz einiger Ausfälle weiterhin auf zahlreiche Optionen zurückgreifen und dennoch eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten – ein Zeichen für die große Qualität und Tiefe im Kader.
Taktisch zeigte sich Atlas zuletzt variabler. Neben dem gewohnten System mit Viererkette setzt Riebau situativ auch auf eine Fünferkette. So konnten die Blau-Gelben besser auf lange Bälle oder körperlich starke Gegner reagieren. Auf der rechten Abwehrseite überzeugte zudem Leonit Basha, ursprünglich Offensivspieler, als Rechtsverteidiger mit viel Laufstärke und Offensivdrang.
In der Offensive stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung: Justin Dähnenkamp, Nico Poplawski, Tobias Fagerström oder Lucas Bauer sorgen für Präsenz im Strafraum. Bauer bringt durch Tempo und Wendigkeit zudem neue Impulse als Joker. In den ersten drei Pflichtspielen des Jahres erzielte Atlas bereits zehn Treffer – die Offensivstärke ist unübersehbar.
Verwundbarkeit von Atlas
Trotz aller Qualität zeigte sich zuletzt, dass der Tabellenzweite verwundbar ist. Beim 3:3 gegen den MTV Wolfenbüttel lag Atlas zwischenzeitlich mit 1:3 zurück und auch beim 1:3 in der letzten Woche gegen die LSK-Hansa führten sie anfangs . Besonders in der Defensive offenbarten sich Abstimmungsprobleme, große Räume und einfache Gegentore nach Standards oder Hereingaben. Gleichzeitig unterstrich die Partie die Offensivstärke der Delmenhorster: Mit Tempo über die Außen und hoher individueller Qualität können sie Spiele jederzeit drehen.
Die Partie machte auch deutlich, dass Atlas unter Druck geraten kann, wenn der Gegner früh attackiert und Umschaltmomente konsequent nutzt. Auswärtsstark, aber nicht unschlagbar – genau darin liegt die Chance für den BSV Rehden gegen den SV Atlas Delmenhorst.
Gegnercheck
Tabellenplatz: 2 Punkte: 38 Tordifferenz: 45:26
Letzte Spiele: U | S | U | S | N| —>
Bester Torschützen: 8 Tore – Nico Poplawski | 7 Tore – Tobias Fagerström | 7 Tore – Steffen Rohwedder
Trainer: Der 35-jährige Key Riebau (seit Okt. 2024)
Rückblick: Rehden setzt Ausrufezeichen gegen Atlas
Der BSV Rehden sorgte im Hinspiel für ein echtes Ausrufezeichen: Die Schwarz-Weißen besiegten den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer SV Atlas Delmenhorst mit 3:1.
Nach der Führung der Gastgeber drehten Beytullah Özer und Noah Wallenßus die Partie noch vor der Pause, ehe Wallenßus per Konter den Endstand herstellte.
Trainer Kristian Arambasic lobte anschließend die Moral: „Leidenschaft und Disziplin haben den Unterschied gemacht.“ Der BSV zeigte damit, dass er auch gegen Spitzenteams bestehen kann.
Unser Trainer Kristian Arambasic zur Personalsituation am Wochenende: „Personell müssen wir auch diesmal auf Spieler verzichten.“ Dominik Klann fällt mit seiner Oberschenkelzerrung definitiv weiter aus. Auch David Lučić steht aufgrund eines Muskelbündelrisses noch länger nicht zur Verfügung. Ansonsten zeigt sich die Situation im Kader positiv: „Der Rest der Mannschaft ist gesund und einsatzbereit.“
Die Trainerstimme vor dem Flutlicht-Derby
Vor dem Duell mit dem SV Atlas Delmenhorst blickt BSV-Trainer Kristian Arambasic mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen auf die Partie:
„Am Freitag treffen wir in den Waldsportstätten auf die aktuell auswärtsstärkste Mannschaft der Oberliga Niedersachsen. Wir wissen um die Qualität von Atlas – sie spielen sehr intensiv, sind schwer zu verteidigen und nicht einfach zu bespielen.
Trotzdem wollen wir die Punkte unbedingt bei uns behalten. Wir sind seit sieben Spielen ungeschlagen und wollen diesen Lauf fortsetzen. Auch wenn wir zuletzt zu Hause nicht immer unser bestes Spiel gezeigt haben, haben wir insgesamt viel Selbstvertrauen getankt und unsere gute Form mit in die Rückrunde genommen.
Uns ist bewusst, wie schwer die Aufgabe wird. Atlas muss oben dranbleiben und darf sich kaum Punktverluste erlauben. Gleichzeitig wollen wir in der Tabelle weiter klettern – dafür brauchen wir im besten Fall drei Punkte.
Ich erwarte ein intensives Flutlichtspiel mit zwei Mannschaften, die mit offenem Visier agieren. Für die Zuschauer wird es ein enges und spannendes Duell. Wir hoffen auf viele Fans, die uns unterstützen und die Waldsportstätten zu unserem Vorteil machen. Atlas wird sicher ebenfalls viele Anhänger mitbringen – aber wir wollen zeigen, dass wir zu Hause den Ton angeben.
Und mit einem Augenzwinkern: Wenn die Anzahl der eigenen Anhänger einmal nicht reichen sollte – auswärts können wir ja bekanntlich auch.“
#PureLeidenschaft
