***Starker Auftritt an der Jade!***

4:1! – BSV zähmt „Jadekicker“ und schaut in der Tabelle nach oben

Wilhelmshaven – Mit Herz, Leidenschaft und einer ordentlichen Portion Cleverness feierte der BSV Rehden am Freitagabend einen fulminanten 4:1-Auswärtssieg beim SV Wilhelmshaven. Nach einer intensiven ersten Halbzeit ohne Tore drehte der BSV in Durchgang zwei auf und setzte die Jadestädter mit blitzschnellen Kontern, Traumtoren und unermüdlichem Einsatz unter Druck. Für das Trainerteam von Kristian Arambasic, die Spieler und die mitgereisten Fans war es ein Abend zum Genießen – und ein perfekter Start in ein freies langes Fußball-Wochenende.

Geduldiger Matchplan geht auf

„Es war ein schöner Freitagabend für uns, für den BSV Rehden und auch für unsere mitgereisten Fans“, sagte Trainer Arambasic. „Bei einem sehr starken Gegner holen wir drei Punkte und versüßen uns damit das lange Wochenende.“

Die Rehdener hatten einen klaren Plan: In der ersten Halbzeit sollten die Gastgeber das Spiel machen. „Unsere Idee war, dass Wilhelmshaven kommen muss, weil sie oben dranbleiben wollen. Deshalb haben wir uns zu Beginn defensiver aufgestellt und wollten später offensiv mit zwei Qualitätsspielern zum Beispiel Elias Beck oder Luis Monteiro nachschieben, und der Plan ist hervorragend aufgegangen, wenn es noch 0:0 steht“, erklärte Arambasic.

Die erste Halbzeit verlief nach Plan: Wilhelmshaven hatte mehr Ballbesitz und einige Abschlüsse, aber keine zwingenden Chancen. Kurz vor der Pause hätte Rehden sogar in Führung gehen können – doch Noah Wallenßus scheiterte am Torwart, und der Nachschuss von Niklas Bär ging knapp über die Latte. „Das hätte die Führung sein können, wenn wir da eiskalt sind“, so Arambasic.

Bär und N’Diaye bringen den BSV in Führung

Direkt nach der Pause zeigte der BSV, wie effizient Umschaltspiel sein kann. In der 52. Minute spielte Nikita Marusenko einen öffnenden Pass auf die rechte Seite zu Bo-Börge Drath. Dessen Flanke fand Wallenßus im Zentrum, der zunächst am Torwart scheiterte – doch Bär staubte eiskalt ab und erzielte das 1:0.

Nur zehn Minuten später folgte der nächste Höhepunkt: Nach einem Einwurf von Drath leitete Wallenßus den Ball auf Bär weiter, der kurz auf André N’Diaye ablegte. Der Mittelfeldspieler zog aus rund 25 Metern ab und traf traumhaft in den Winkel zum 2:0.

„André hat einfach den Schuhspanner rausgeholt und das Ding perfekt in den Knick gehauen“, schwärmte Arambasic.

Wilhelmshaven verkürzt, doch Rehden bleibt gefährlich

Die Gastgeber reagierten und brachten mit Tim Rister einen brandgefährlichen Mittelstürmer ins Spiel. Rister verkürzte nach einer Flanke auf 1:2 (73.). Wilhelmshaven versuchte, den Druck aufrechtzuerhalten, doch der BSV verteidigte leidenschaftlich und blieb über Konter stets gefährlich.

„In dieser Drangphase des SV Wilhelmshaven hatten wir auch etwas Glück. Ein Kopfball aus kurzer Distanz verfehlte nur knapp unser Tor – Oberliga-Spiele sind eng und gehen über 96 Minuten und ist bis zum Schluss offen. Aber wir konnten dies für uns entscheiden“, kommentierte Arambasic.

Monteiro und Wallenßus entscheiden das Spiel

In der 89. Minute fiel schließlich die Vorentscheidung. Über ein schnelles Zusammenspiel zwischen Elias Beck und Marusenko wurde Luis-Felipe Monteiro auf der rechten Seite geschickt. Monteiro setzte sich stark im Eins-gegen-eins durch, kratzte den Ball an der Grundlinie noch in den Strafraum und legte perfekt auf Wallenßus ab, der zum 3:1 einschob.

Traumvorarbeit von Özer zum Schlusspunkt

Den emotionalen Schlusspunkt setzte der BSV tief in der Nachspielzeit: Beytullah Özer dribbelte vom rechten Flügel diagonal in die Mitte, ließ mehrere Gegenspieler stehen und steckte perfekt auf Beck durch. Beck blieb vor dem Tor eiskalt und erzielte den 4:1-Endstand.

„Das hat mich besonders für Beytullah gefreut“, sagte Arambasic. „Er zieht ins Zentrum und spielt den perfekten Ball.“

Zufriedener Blick nach vorn

Trotz des klaren Ergebnisses blieb der Trainer realistisch: „Vom Ergebnis her ist es vielleicht ein Tor zu hoch. Ein 2:1 hätten wir auch gerne mitgenommen. Aber die Jungs waren nach diesem intensiven Spiel auf tiefem Geläuf komplett platt. Sie haben alles reingeworfen und sich für ihren Aufwand belohnt.“

Nach dem gelungenen Auswärtsspiel richtet sich der Blick bereits nach vorne. Am kommenden Spieltag wartet mit dem SV Atlas Delmenhorst ein echtes Spitzenspiel.

„Jetzt genießen wir das Wochenende, und ab Montag richten wir den Fokus auf Atlas“, so Arambasic. „Sie spielen um den Aufstieg und bringen viele Fans mit – wir können frei aufspielen und hoffen natürlich auf viele Zuschauer bei uns.“

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